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Alboran

Die Insel Alborán befindet sich auf der Position 35°56' Nord und 03°02' West zwischen Spanien und der Küste Marokos. Im Grunde handelt es sich um den Gipfel eines Gebirges, das in den Wassermassen versank.

Die Insel 550 Meter lang, 290 Meter breit und erreicht im Südwesten eine Höhe von 22 Metern. Schon von Weitem erkennt man Alborán wegen ihrer roetlichen Faerbung, die auf Eisenerz zurueckzufuehren ist. Alboran besteht aus zwei durch eine sehr schmale Wasserstraße getrennte Inseln, Alboran im Südwesten und Islotte de la Nube im Nordwesten.

Alboran Sea

Alboran befindet sich auf einem Unterwasserplateau, das sich über 20 Kilometer nach Nordosten und ueber fast 40 Kilometer nach Süden hin erstreckt. Diese Bank weist Wassertiefen von 50 bis 200 Meter auf. An einigen Stellen erreichen Riffe nur Tiefen von weniger als 4 Meter und bilden daher für die Seefahrt eine große Gefahr. Immerhin ist Alboran mit einem Seefahrtszeichen ausgestattet.

Der Vulkanismus in der Alboran See des westlichsten Mittelmeeres scheint seine Ursache darin zu haben, daß kaltes, schwereres Material, wie ozeanische Lithosphaere oder abgescherter, kontinentaler, oberer Mantel im tieferen Erdmantel verschwindet. Solche großraeumigen Bewegungen im Erdmantel stehen moeglicherweise ursaechlich mit der Austrocknung des Mittelmeeres vor etwa 5-6 Millionen Jahren im Zusammenhang. Mit Hilfe von chemischen Analysen und Altersbestimmungen der Vulkangesteine vom Meeresboden der Alboran See werden neue Erkenntnisse über diese Dynamik des Erdmantels erwartet.

Einer alten Ueberlieferung zu Folge wurde von den Griechen um 900 v.Chr. ein Feuer auf der Insel unterhalten, damit Schiffe ohne Gefahr zu den Säulen des Herakles, der heutigen Straße von Gibraltar, gelangen konnten. Archeologen fanden allerdings hierfür keinen Beweis auf der Insel.

Um 1520 entstand eine kleine Kapelle auf der Insel, die von Jesuiten Mönchen errichtet wurde. Später, allem Anschein nach noch im 16. Jahrhundert wurde die Klause verlassen und dem Verfall preisgegeben. Heute zeugen nur noch einige wenige Mauerreste von der einstigen christlichen Anlage.

Im späten Mittelalter diente die Insel Piraten als Unterschlupf. Von hier aus machten sie Jagt auf Schiffe die durch die Straße von Gibraltar wollten.

 

Angaben nach TelediensteG: Dirk Henke, Somborner-Feldweg 46, 44388 Dortmund


 
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